„Aktuelle Entwicklungen in der Drahtverarbeitung“

BRANCHENTAG

   DRAHT 2021

23. Sept. 2021

09:00 Uhr - 16:45 Uhr

 

Das Programm

ab 08:30 Uhr

Einlass/Registrierung

09:00 Uhr

Begrüßung
 

Marco Voge, Landrat Märkischer Kreis
Stefan Szkudlapski, MV-Marketing Vertrieb, Iserlohn

09:30 Uhr - 10:00 Uhr

1. Megatrends und ihre Auswirkungen auf unsere
(Draht) Industrie

 

Stephan Gorgels, Maschinenfabrik Niehoff GmbH & Co.
KG GmbH, Schwabach

Inhalt: Unsere Herausforderungen für heute und morgen
…, Mobilität, Energieerzeugung, Energieverteilung, Digitalisierung,
Urbanisierung

das sind gleichzeitig unsere Chancen in der Draht- und Kabelindustrie.
Packen wir es an!

10:00 Uhr - 10:30 Uhr

2. Neue Möglichkeiten in der Inline-Wärmebehandlung
von Band und Draht mit induktiver
Querfeld-Erwärmung

 

Dr. Rainer Menge, Herborner Drahtbüro;
Dr. Peter Turewicz, Eltatech GmbH

11:00 Uhr - 11:30 Uhr

3. Drahtbeizanlagen im Jahre 2021


Mark Deimel, Driesch Anlagentechnik GmbH, Menden

Inhalt: Es wird ein umfassender Einblick über die Projektierung
und Bau von Beizanlagen gegeben, insbesondere
hinsichtlich der aktuellen technischen Ausführungen.
Beginnend bei Behördenvorgaben, Arbeits-, und Umweltschutzaspekte,sowie der Qualitätssicherung und die
möglichen Einsparungen von Betriebskosten. Ebenfalls wird das Personal und die Gestaltung des Arbeitsplatzes in den Beizanlagen in den Fokus gerückt. Anhand eines Praxisbeispiels werden Aufgabenstellungen und Lösungen zu den oben genannten
Punkten aufgezeigt.

11:30 Uhr - 12:00 Uhr

4. Der Mittelspannungseinfluss bei zugschwellbeanspruchten
Seildrähten

Prof. Dr. Ulrich Briem, Ostbayrische Technische Hochschule,
Regensburg

Inhalt:Bei Zugschwellversuchen kann sowohl die Amplituden-
als auch die Mittelspannung frei eingestellt werden.
Für eine zusammenfassende Auswertung müssen
Amplituden- und Mittelspannungen durch eine einzige
sogenannte äquivalente Spannung ersetzt werden. Die
Bestimmung dieser äquivalenten Spannung setzt die
Kenntnis des sogenannten Mittelspannungseinflusses voraus,
der sich von Material zu Material unterscheidet. Aus
der Literatur werden die gängigen Modelle zur Beschreibung

des Mittelspannungseinflusses bei metallischen
Werkstoffen vorgestellt. Daraus werden erstmals geeignete
Modelle für Seildrähte abgeleitet. Dadurch lassen sich für
Seildrähte die ertragbaren Lastwechselzahlen bei Zugschwellversuchen zuverlässig abschätzen und damit eine
allgemeine Beschreibung ihres Materialermüdungsverhaltens
angeben.

12:00 Uhr - 12:30 Uhr

5. Oberflächen von Drähten bei Höchstanforderungen


Fred Wissenbach, Heinrich Stamm GmbH, Iserlohn

Inhalt: Die Oberflächen von Drähten für Höchstanforderungen
werden untersucht und betrachtet. Prozessanalysen
ergeben wesentliche Haupteinflüsse wie die
Vorbehandlung der Walzdrähte (Schälen oder normal
Beizen), genügend große Querschnittsreduktionen mit
Zwischenglühung , Handling und innerbetriebliche Transporte.
Betrachtung der Werkstoffeigenen Oberflächen.
Anwendungsbeschreibung von Drähten für Höchstanforderungen.

12:30 Uhr - 13:30 Uhr

Mittagsimbiss

13:30 Uhr - 14:00 Uhr

6. Stillstandzeiten sind teuer: Warum Digitalisierung in
der Instandhaltung so wichtig ist und ihre Kosten senkt

Walter Foltin, Roman Köck, MaintMaster Systems GmbH,
Henstadt

Inhalt: Ungeplante Stillstände - seien sie auch noch so
klein - führen mindestens kumuliert zu hohen und leider
unkalkulierbaren Kosten bzw. Kundenunzufriedenheit.
Eine Schwachstellenanalyse wird helfen, dem Übel an die
Wurzel zu gehen. Dafür benötigen Sie Daten, die nicht
durch BIG-DATA sondern durch Ihre Mitarbeiter in der Produktion
und Instandhaltung einfach und schnell jeden Tag
erzeugt werden können. Die Bündelung von Meldungen,
Arbeitsaufträgen, präventiven Wartungen und Rückmeldungen
über ausgeführte Tätigkeiten und Lösungen
schafft das Werkzeug, dass Sie benötigen um Ihre Kosten
analysieren zu können. An Hand einer modernen Instandhaltungssoftware
zeigen wir Ihnen in Beispielen, wie Sie
schnell und einfach aussagekräftige Analysen erzeugen
und nebenbei KPI´s für Ihre Audits generieren.

14:00 Uhr - 14:30 Uhr

7. Messdatenanalyse im Prozess

Volker Gerth, Fuhr GmbH & Co. KG, Steinheim
Inhalt: In Zeiten von BIG DATA und Industrie 4.0 reicht die
kontinuierliche Vermessung zur Prozessregelung häufig nicht
mehr aus. Die Qualität der Produktionsprozesse soll nicht
mehr nur geregelt, sondern auch analysiert und dokumentiert
werden. Mit Hilfe einer speziell für den Walzprozess entwickelten
Datenerfassungs- und Analysesoftware, lassen sich
die gesammelten Daten in Echtzeit auswerten und
entsprechende Schlüsse für den Prozess ziehen. Neben
der ständigen Überwachung der Prozessfähigkeit, lassen
sich auch Aussagen über den Werkzeug- und Maschinenverschleiß
treffen – predictive maintenance.

14:30 Uhr - 15:00 Uhr

8. Einsatz von Laserschweißdraht in der heutigen Zeit


Stephan Holzinger, Improbond GmbH, Iserlohn
Inhalt: Der Laserschweißdraht hält Einzug in die verschiedensten
Branchen und durch seine Vorteile im Einsatz
mit mordernsten Laserschweißgeräten ermöglicht er eine
ressourcenschonende Bearbeitung. Durch das Auftragen
einer entsprechenden Markierung lassen sich prozesssicher
die Werkstoffe unterscheiden. Somit erfüllt die Markierung
die Norm für kontrollpflichtige Applikationen und
der UDI – Richtlinie ( Unique Device Identification ) nach
den Vorgaben des IMDRF für medizinische Produkte.

15:30 Uhr - 16:00 Uhr

9. Energiesparen mit (vernetzter) CVT-Technik
(Continously Variable transmission)

 

Juan Carlos González Villar, Juan Carlos González Kabel
Consult Ing., Mönchengladbach

Inhalt: Mechanische CVT-Antriebe gehören seit dem frühen
Industriezeitalter zum Standardrepertoire einer jeden
Maschine. Für Industrie- und insbesondere Automobilanwendungen
wurden bis heute weltweit über zehn Millionen
Einheiten verkauft. Dieser Beitrag wird aufzeigen,
wie eine intelligente digitale und energetische Vernetzung
eines modular aufgebauten leistungsverzweigten CVTAntriebssystems einen Mehrwert für Maschinenbetreiber
ermöglicht: Mit (vernetzter) E-CVT-Technik kann die
mittlere Auslastung von Motoren von aktuell weit unter
60 % auf 80 bis 100 % erhöht und somit der Gesamtwirkungsgrad
von motorisch betriebenen Anwendungen
[Aufwickler, Extruder, Ziehmaschinen etc.] und generatorisch
betriebenen Anwendungen [Abwickler, Auf-/Band-/
Raupenzüge etc.] deutlich gesteigert werden. Das führt
aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu einer Minimierung
von Energiekosten, einer Maximierung von Energieerträgen
und letztlich zu einer konsequenten Standardisierung
der Antriebstechnik in einem Produktionswerk.
Volkswirtschaftlich leistet die (vernetzte) CVT-Technik
einen wertvollen Beitrag zur „Dekarbonisierung“, also zur
CO2-Reduktion.

16:00 Uhr - 16:45 Uhr

10. Podiumsdiskussion: 

16:45 Uhr - ∞

Imbiss und Ausklang