ab 08:30 Uhr

Einlass/Registrierung

09:00 Uhr

Begrüßung


Stefan Szkudlapski, MV-Marketing Vertrieb, Iserlohn

09:30 Uhr - 10:00 Uhr

1. Simulation beim Drahtzug – Auslegungstool der
Zukunft

 

Prof. Dr. Claudio Dahmen, Institut für Umformtechnik
GmbH, Lüdenscheid

Inhalt: Simulationsmethoden werden zunehmend in Entwicklungsprozessen
in der Industrie eingesetzt. Dabei ist
die Finite-Elemente Methode (FEM) als Simulationsverfahren
in den letzten Jahren ein unentbehrliches Hilfsmittel
geworden. Aussagekräftige Berechnungsergebnisse
können zur Auslegung und Optimierung von mehrstufigen
Ziehprozessen, mit angemessenen werkstoffspezifischen
Daten erzielt werden. Intelligente Benutzeroberflächen
vereinfachen die Handhabung der FEM-Programme
heutzutage ungemein. Als Hardware ist je nach Rechenaufwand
ein Laptop ausreichend und Rechenzeiten liegen
z.T. im Minuten-Bereich. Somit wird dieses Auslegungstool
auch für die KMU’s immer interessanter. Sollten die
Anschaffungskosten solcher Programme z.T. noch hoch
sein, so ergeben sich doch noch weitere erhebliche
Vorteile, wie Vertiefung des Prozessverständnisses, Erhöhung
der Arbeitsplatzattraktivität, Parametervariationen
ohne Späne zu erzeugen.

10:00 Uhr - 10:30 Uhr

2. Konduktive Erwärmung“ zur Wärmebehandlung
im Drahtzug und Drahtumformung -Anwendungsvarianten

 

Ralf-Werner Held, Megatherm Elektromaschinenbau
GmbH, Hemer

Inhalt: Bei der konduktiven Erwärmung wird einem elektrischen
Heizstrom die Wärme direkt in dem zu erwärmenden
Werkstück erzeugt.
Dabei ist das Werkstück selbst Teil des Heizstromkreises.
Die konduktive Erwärmung beruht darauf, dass der
zugeführte Strom in Abhängigkeit von der angelegten
Spannung und dem elektrischen Widerstand des zu
erwärmenden Werkstücks sowie der Aufheizdauer das
Werkstück unmittelbar erwärmt.

11:00 Uhr - 11:30 Uhr

3. Kaltwalzen von feinen und feinsten Drähten:
Prozess - Technologie - Anwendungen

 

Toni Roder, Roder Engineering AG, CH-Thun

Inhalt: Ein Exkurs ins Kaltwalzen von Flachdraht feinster
Abmessungen.
Die fortschreitende Miniaturisierung stellt Mensch, Maschinen
und Prozesse bei der Herstellung von gewalzten
Drähten vor neue Herausforderungen. Ähnlich wie beim
Drahtzug erhöhen sich die Anforderungen mit abnehmender
Grösse vom Draht. Durch Anpassungen am
Walzprozess ist es vor kurzem gelungen einen Flachdraht
von 3 μm Dicke zu walzen.

11:30 Uhr - 12:00 Uhr

4. Lebensdauerverhalten von Seildrähten

 

Prof. Dr. Ulrich Briem, Ostbayrische Technische Hochschule,
Regensburg

Inhalt: Umlaufbiegeversuche sind ein hervorragendes
Mittel um das Lebensdauerverhalten von Seildrähten zu
bestimmen. Die Ergebnisse von Umlaufbiegeversuchen
mit Seildrähten können zudem auch auf das Lebensdauerverhalten
von Seilen übertragen werden. Daneben
eignet sich der Umlaufbiegeversuch auch zur Erfassung
der Änderung des Lebensdauerverhaltens beispielsweise
durch eine zusätzliche Kaltumformung oder durch äußere
Einflüsse. Über Änderungen des Lebensdauerverhaltens
von Seildrähten durch Verdichtung von Drahtlitzen oder
von Drahtseilen sowie durch Temperaturbeaufschlagung
oder durch Korrosionsangriff wird berichte

12:00 Uhr - 12:30 Uhr

5. Innovationen im Condition Monitoring im
Drahtzug

 

Ulrich Aigner, QASS GmbH, Wetter

Inhalt: Hoch-Frequenz-Impuls-Messungen ermöglichen
neue Möglichkeiten zur Überwachung der Qualität und
Performance.

12:30 Uhr - 13:30 Uhr

Mittagsimbiss

13:30 Uhr - 14:00 Uhr

6. Digitalisierte Produktion (I4.0) konkret –
Lösungen für die Drahtbranche

Harald Kimmerle, iT Engineering Manufacturing Solutions
GmbH, Plietzhausen

Inhalt: Wie auch immer man es dreht und wendet, Industrie
4.0 ist bis heute offenkundig noch nicht bei den KMU’s
angekommen, obwohl es “Common Sense” ist, dass
dadurch die Effizienz der Produktion steigt.
Der Vortrag zeigt, wie Fertigungsunternehmen zielgerichtet
und schrittweise die Digitalisierung in ihrer Produktion
umsetzen können.

14:00 Uhr - 14:30 Uhr

7. Messtechnik im Drahtzieh- und Verabeitungsprozess

 

Marcel Stormanns, Zumbach Electronic GmbH, Pulheim Inhalt: Einsatzorte für Messtechnik in der Drahtindustrie;
Messsensoren, Biegungsmessung, Rundheitsmessung,
Profilmessung.

14:30 Uhr - 15:00 Uhr

8. Möglichkeiten der geregelten Patentierungsbehandlung
von Draht, Spaltband und Stäben

 

Martin Wunde, VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH,
Düsseldorf

Inhalt: Bisher beschränkt sich das Patentieren nahezu
ausschließlich auf Drähte. Deren Geometrie erlaubt es,
das geforderte Temperaturprofil in
einem sehr engen Zeitfenster einzustellen. Erst dadurch
sind die höchsten Umformgrade und Festigkeiten bei
kaltgezogenen Drähten möglich.
In einem laufenden Forschungsprojekt wird untersucht,
bis zu welcher Ausprägung eine gesteuerte Wasserkühlung
die isotherme Umwandlung im unteren Perlitbereich
bei Rundstäben ermöglicht und damit die Einstellung
eines patentierähnlichen Gefüges. Simulationen und
erste Pilotversuche zeigen, dass sich grundsätzlich ein
feinerer Perlit ausbildet.

15:30 Uhr - 16:00 Uhr

9. Energieeffizienz – der erste Schritt in Richtung
einer klimaneutralen Produktion

 

Dr. Andreas Gahl, Mendener Präzisionsrohr GmbH, Menden        Inhalt: Anhand des Beispiels der Firma MPFG soll aufgezeigt
werden, wie innerhalb von 10 Jahren das Ziel einer
klimaneutralen Fertigung zu erreichen ist. Dabei ist die
Steigerung der Energieeffizienz der erste wichtige Schritt.
Am Beispiel der Firma MPG wird erläutert, wie dies
realistisch wirtschaftlich machbar möglich ist.
Dabei spielt der Erfahrungsaustausch in Unternehmensnetzwerken
eine wichtige Rolle, um alle Möglichkeiten zu
identifizieren und effizient umzusetzen.
Die Gründung eines Energienetzwerkes unter den
Mitgliedsunternehmen des netzwerkdraht ist geplant und
soll an diesem Tag konkretisiert werden.

16:00 Uhr - 16:45 Uhr

10. Podiumsdiskussion: 

Teilnehmer: NN

16:45 Uhr - ∞

Imbiss und Ausklang

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